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 AUTOGENES TRAINING  ( AT )


 

In der heutigen Zeit sind mehr und mehr Menschen unter Dauerspannung. Anhaltender Stress, dauernde Unruhe und ständige Reize belasten Körper und Psyche ( psychosomatische Störungen). Viele Menschen leiden deshalb unter Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Muskelverspannungen,Konzentrationsmangel,etc.

Mit dem autogenen Training können Sie durch regelmäßiges Üben ( ein paar Minuten am Tag) lernen,nachhaltig zu entspannen. Ihr Körper, der pausenlos auf Aktivität gepolt ist, wird durch ein paar einfache Formeln in kürzester Zeit auf Erholung umgeschaltet.

 

Das autogene Training hilft nicht nur, Stress rasch und wirksam abzubauen, es beugt auch vielen körperlichen Erkrankungen vor und lindert Ängste und leichte Depressionen.

 

 

autos  ( griechisch ) => selbst

genos ( latein )        => erzeugen

 

Autogenes Training, wörtlich: aus dem Selbst entstehendes Üben, ist eine Methode der Selbsthypnose bzw. der Selbstentspannung.

 

 

Hierbei spielen die Autosuggestion (griech. autós= selbst, lat. suggestio = Eingebung) und das regelmäßige Üben eine wichtige Rolle. Autogenes Training ist eine Art Selbsthynose, die in verschiedenen Lebenssituationen einsetzbar ist und ein Gleichmaß zwischen Spannung und Entspannung herstellen soll. Auf diese Weise kann gesundheitlichen Störungen vorgebeugt werden – insbesondere solchen, die aus Stresssituationen und anhaltenden Spannungszuständen entstehen.

 

Im AT können wir durch positive Formeln ( Autosuggestion) auf negative Gedanken, Konzentrationsmangel, negative Einstellungen, diverse Ängste, Nervosität, Kopfschmerzen, Migräne und sämtliche vegetativen Störungen Einfluss nehmen.

 

 Autogenes Training verhilft zu einem positiven Lebensgefühl und stärkt die

 - in jedem Menschen innewohnende -  Fähigkeit zur Selbstheilung!!

  

AT wurde von dem Berliner Nervenarzt Johannes H. Schultz (1884 - 1970 ) entwickelt. Es ist in Deutschland die wohl bekannteste Ent­span­nungs­tech­nik. Sie ist so einfach, dass es sogar Kinder ca. ab dem achten Lebensjahr erlernen können. Kindern im Grundschul- oder sogar Kindergartenalter vermittelt man das AT sehr leicht über Traumreisen oder Phantasiegeschichten.

 

Ziel des Autogenen Trainings ist es, mittels selbsthypnotischer Formeln auf körperliche Prozesse Einfluß zu nehmen.

Hier ist es sehr wichtig, dass Sie einen guten Entspannungspädagogen an Ihrer Seite haben, der Sie in die Grundlagen des AT einweist. Nur via CD,DVD oder Kassette ist das Autogene Training ( im Gegensatz zur Progressiven Muskelrelaxation) nur sehr schwer erlernbar...

 

Man unterscheidet beim Autogenen Training zwischen Grund- und Oberstufe. Die Grundstufe besteht dabei aus folgenden Teilen (jeweils mit den zugehörigen Formulierungen):

  • Schwereübung ("Meine rechter Arme ist ganz schwer")
  • Wärmeübung ("Mein rechter Arm ist ganz warm")
  • Atemübung ("Mein Atem ist ruhig und regelmäßig; es atmet mich")
  • Herzübung (" Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig")
  • Son­nen­ge­flechts­übung ("Mein Bauch/Sonnengeflecht ist strömend warm")
  • Stirnkühleübung ("Meine Stirn ist angenehm kühl")

 

Bei jeder dieser Übungen versucht man, mit Hilfsformeln in einem bestimmten Teil des Körpers einen Ent­span­nungs­zu­stand hervorzurufen. Dies beginnt mit der Schwereübung, bei der man sich vorstellt, Arme und Beine wären schwer (bspw. durch Bleiplatten beschwert). Dies führt bei genügend visueller Vorstellung zu einem tatsächlichen Schweregefühl in Armen und Beinen, was den gewünschten Entspannungseffekt auslöst. Beherrscht man eine Übung, so kann man die nächste Übung zum Training hinzunehmen, bis man alle sechs Teile der Grundstufe in einer ca. zehnminütigen Entspannungsübung ablaufen lassen kann.


Beherrscht man alle sechs Teile der Grundstufe im Autogenen Training, so kann man zur Oberstufe übergehen. Dort werden dann konkrete erweiterte Vorsatzformeln            ( formelhafte Vorsatzbildung ) und Vorstellungen ( Visualisierung ) eingesetzt.

 

Die besten Resultate erzielt man, wenn man Autogenes Training regelmäßig (am besten täglich) einsetzt. Dann kann Autogenes Training von Stress befreien und das vegetative Nervensystem entspannen.

 

 

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